Sonntag, 01.01.2012

Die EEG-Umlage 2012

Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) – 50Hertz, Amprion, TenneT und EnBW Transportnetze – haben im Auftrag des Gesetzgebers auf Basis von Prognosen unabhängiger Gutachter die EEG-Umlage 2012 ermittelt.

Insgesamt ergibt sich ein Umlagebetrag von rund 14,1 Milliarden Euro. Darin enthalten ist ein Nachholbetrag für die vergangenen zwölf Monate von etwa 700 Millionen Euro.
Die EEG-Umlage ist für jede von Letztverbrauchern bezogene Kilowattstunde zu entrichten. Wie die vier ÜNB mitteilten, bedeutet dies, dass die Verbraucher zur Förderung der erneuerbaren Energien im Jahr 2012 mit 3,592 Cent pro Kilowattstunde beitragen. Damit liegt die EEG-Umlage im Jahr 2012 nur unwesentlich über Vorjahresniveau (3,530 Cent pro Kilowattstunde).

Für das kommende Jahr wird erneut eine deutlich steigende Einspeisung an elektrischer Energie aus regenerativen An-
lagen prognostiziert, da in den vergangenen Monaten zahlreiche neue Erzeugungsanlagen – insbesondere Photovoltaik-Anlagen – an das Stromnetz angeschlossen wurden. Die Ermittlung der EEG-Umlage erfolgte in Abstimmung mit der Bundesnetzagentur, welche den gesetzlichen Auftrag hat, die Ermittlung, Festlegung, Veröffentlichung, Weitergabe der EEG-Umlage und die Vermarktung der EEG-Strommengen zu überwachen sowie die Anforderungen zur Vermarktung zu regeln.
Die ENCW weist die EEG-Umlage bei allen Kunden in den Stromrechnungen gesondert aus, so dass die Kunden den EEG-Anteil transparent erkennen können.

Weitere Informationen unter www.eeg-kwk.net