PV-Netzwerk Nordschwarzwald zu Gast bei der ENCW-Gruppe in Calw

Exkursion gibt Einblicke in Photovoltaik, kommunale Wärmeplanung, E-Carsharing und Netzbetrieb

Calw. Das PV-Netzwerk Nordschwarzwald hat am Dienstag, den 19. Mai 2026, im Rahmen einer Exkursion die ENCW-Gruppe in Calw besucht. Treffpunkt war der Standort der deer GmbH. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die verschiedenen Aufgabenfelder innerhalb der Unternehmensgruppe, von Photovoltaik und kommunaler Wärmeplanung über E-Carsharing bis hin zu Netzbetrieb und Energieversorgung.

Den Auftakt machte die schwarzwald nature GmbH. Das Unternehmen stellte seine Tätigkeit als regionaler Anbieter für Photovoltaik- und Energiekonzepte vor. Dazu gehören insbesondere Planung, Bau und Betrieb von Photovoltaikanlagen für Unternehmen, Kommunen und private Gebäudeeigentümer. Darüber hinaus wurde auch der Bereich der kommunalen Wärmeplanung vorgestellt, der für Städte und Gemeinden zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Im Anschluss präsentierte sich die deer GmbH als Anbieter von E-Carsharing-Lösungen. Das Unternehmen steht für flexible, elektrisch betriebene Mobilitätsangebote und den Ausbau entsprechender Ladeinfrastruktur. Gerade im ländlichen Raum können solche Angebote einen wichtigen Beitrag leisten, um klimafreundliche Mobilität alltagstauglich und zugänglich zu machen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Exkursion lag auf der Rolle der ENCW als regionaler Netzbetreiber und Energieversorger. Dabei wurde deutlich, welche zentrale Bedeutung der Netzbetrieb für die Energiewende vor Ort hat. Der Ausbau von Photovoltaik, Ladeinfrastruktur, Speichern und neuen Verbrauchseinrichtungen stellt die Stromnetze vor neue Anforderungen. Umso wichtiger ist der direkte Austausch zwischen Energieagenturen, Kommunen, Netzbetreibern, Planern und ausführenden Unternehmen.

An der Exkursion nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Energieagentur Horb, der Klimaschutz- und Energieagentur Enzkreis Pforzheim keep gGmbH, der Klimaleitstelle des Landkreises Calw sowie der Clean Energy GmbH aus Radolfzell teil. Organisiert wurde die Exkursion durch die Energieagentur Landkreis Calw e. V. im Rahmen des PV-Netzwerks Nordschwarzwald.

„Die Energiewende gelingt vor allem dann, wenn die Akteure vor Ort miteinander ins Gespräch kommen und die unterschiedlichen Aufgaben verstehen, vom Dach über das Netz bis hin zur Mobilität. Genau dafür ist das PV-Netzwerk Nordschwarzwald da: Wir bringen die richtigen Menschen zusammen und schaffen einen fachlichen Austausch, der in der Praxis weiterhilft“, so Mesut Yaman, Geschäftsführer der Energieagentur Landkreis Calw.

Der Austausch zeigte, wie wichtig regionale Netzwerke für die praktische Umsetzung der Energiewende sind. Gerade Photovoltaik, Sektorenkopplung, Ladeinfrastruktur und kommunale Wärmeplanung greifen zunehmend ineinander und müssen gemeinsam gedacht werden.

Das PV-Netzwerk Nordschwarzwald verfolgt das Ziel, den Ausbau der Photovoltaik in der Region weiter voranzubringen, Wissen zu bündeln und den Austausch zwischen Kommunen, Energieagenturen, Unternehmen, Netzbetreibern und weiteren Akteuren zu stärken. Die Exkursion zur ENCW-Gruppe machte deutlich, dass regionale Zusammenarbeit ein zentraler Baustein ist, um die Energiewende vor Ort wirksam umzusetzen.

Gemeinde Kronau beschließt Gründung einer kommunalen Energiegesellschaft mit der Energie Calw GmbH

Erste Kommune im Landkreis Karlsruhe geht gemeinsam mit der Energie Calw den Weg zu mehr kommunaler Gestaltungskraft in der Energieversorgung.

Der Gemeinderat der Gemeinde Kronau hat in seiner öffentlichen Sitzung am 28. April 2026 die Gründung der Energie Kronau GmbH einstimmig beschlossen. Gemeinsam mit der Energie Calw
GmbH bringt die Gemeinde damit eine eigene kommunale Energiegesellschaft hervor, um Energiethemen künftig gezielt, wirtschaftlich und mit klarer Verantwortung vor Ort zu gestalten.

Kronau ist damit die erste Kommune im Landkreis Karlsruhe, die diesen Schritt gemeinsam mit der Energie Calw geht. Grundlage ist ein bewährtes Beteiligungsmodell, das bereits in den Landkreisen Calw, Enzkreis, Böblingen und Ludwigsburg erfolgreich auf den Weg gebracht wurde: Die Gemeinde bleibt mit 51 Prozent Mehrheitsgesellschafterin und behält die strategische Steuerung vor Ort. Die Energie Calw bringt energiewirtschaftliches Know-how, operative Erfahrung und technische Kompetenz ein.

In der öffentlichen Sitzung standen Horst Graef, Geschäftsführer der Energie Calw GmbH, sowie Christian Flack, Leiter Beteiligungsmanagement der Energie Calw GmbH, dem Gemeinderat für finale Fragen zur Verfügung. Nach der Beratung fasste das Gremium den Beschluss zur gemeinsamen Gründung sowie zum Abschluss der erforderlichen Vertragsgrundlagen.

Die Energie Kronau GmbH soll künftig zentrale Zukunftsaufgaben der Energieversorgung bündeln. Dazu zählen insbesondere der Aufbau eines lokalen Energievertriebs und die Entwicklung erneuerbarer Erzeugungsprojekte. Perspektivisch können weitere Vorhaben, etwa im Bereich Wärmeversorgung oder energienahe Dienstleistungen, folgen. Ziel ist es, Versorgungssicherheit, Preisstabilität, regionale Wertschöpfung und Klimaschutz miteinander zu verbinden.

Gerade für Kommunen werden Energiethemen zunehmend komplexer. Mit der neuen Gesellschaft erhält Kronau ein eigenes Instrument, um Projekte professionell zu planen und wirtschaftlich tragfähig umzusetzen. Gleichzeitig entstehen neue Handlungsspielräume, ohne den kommunalen Haushalt unmittelbar zusätzlich zu belasten. Die Wertschöpfung bleibt vor Ort und kann wiederum in weitere Maßnahmen für Kronau fließen.

Horst Graef, Geschäftsführer der Energie Calw GmbH, betont: „Die Energiewende entscheidet sich vor Ort. Mit einer kommunalen Energiegesellschaft errichten wir gemeinsam mit Kronau eine Struktur, die kommunale Verantwortung, regionale Wertschöpfung und professionelle Umsetzung miteinander verbindet. Kronau geht damit einen mutigen und zukunftsweisenden Schritt – als erste Kommune im Landkreis Karlsruhe, die dieses Modell gemeinsam mit uns auf den Weg bringt.“

Mit dem Beschluss beginnt nun die nächste Phase: Die Gründungsunterlagen werden finalisiert, die notarielle Gründung vorbereitet und die organisatorischen Voraussetzungen für den späteren operativen Start geschaffen. Die Gemeinde Kronau setzt damit ein deutliches Zeichen für kommunale Verantwortung, regionale Partnerschaft und eine aktiv gestaltete Energieversorgung vor Ort.

ENCW setzt Zeichen für Nachhaltigkeit: Baumspende für das Freibad in Ötisheim

Die erfolgreiche Partnerschaft zwischen der Energie Calw GmbH (ENCW) und der Gemeinde Ötisheim zeigt sich nicht nur in der gemeinsamen Energiegesellschaft, der Energie Ötisheim, sondern auch in konkreten Maßnahmen vor Ort. Als Zeichen der Anerkennung für die besonders zügige und engagierte Zusammenarbeit hat die ENCW der Gemeinde eine Baumspende für das Freibad überreicht.

Vom ersten Gespräch mit Bürgermeister Henle bis zum Beschluss im Gemeinderat vergingen lediglich drei Monate. Innerhalb von nur zwei Monaten setzte sich der Gemeinderat intensiv und konzeptionell mit der Gründung der Energiegesellschaft auseinander. Dieser Prozess unterstreicht die hohe Dynamik und Entscheidungsfreude der Gemeinde sowie das klare Bekenntnis zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung. Der gespendete Baum findet nun im Freibad einen passenden Platz und trägt dort künftig zur Aufenthaltsqualität für Bürgerinnen und Bürger bei.

Bürgermeister Henle betont: „Ich bin stolz darauf, dass wir die Energie Ötisheim gemeinsam mit der ENCW in so kurzer Zeit auf den Weg gebracht haben. Das zeigt, was möglich ist, wenn eine Gemeinde entschlossen handelt. Und im Freibad hat der Baum natürlich einen richtig guten Platz gefunden.“

ENCW-Geschäftsführer Horst Graef ergänzt: „Wir freuen uns sehr über die schnelle Gründung der Energie Ötisheim. Immer dann, wenn Gemeinden agil und entschlossen handeln, entsteht echte Dynamik. Genau diesen Umsetzungswillen schätzen wir sehr, denn hier kommen Ökonomie und Ökologie sinnvoll zusammen und wichtige Themen wie Energieversorgung und Nachhaltigkeit werden konkret vor Ort vorangebracht.“

Von links nach rechts sind zu sehen:

Werner Henle, Bürgermeister der Gemeinde Ötisheim und Natalie Pfrommer, Geschäftsführerin der Energie Ötisheim.

Gemeinsam für die Energiezukunft: Neuhausen gründet eigene Energiegesellschaft

Am 03.02.2026 hat der Gemeinderat der Gemeinde Neuhausen im Enzkreis den finalen Beschluss gefasst, gemeinsam mit der Energie Calw GmbH (ENCW) eine kommunale Energiegesellschaft zu gründen. Mit der notariellen Gründung der Energie Neuhausen GmbH & Co. KG am 02.04.2026 ist nun der nächste wichtige Schritt erfolgt.

Mit der Gründung schafft die Gemeinde die Grundlage, ihre Energieversorgung künftig stärker selbst zu gestalten und zugleich regionale Wertschöpfung vor Ort zu fördern. Die neue Gesellschaft entsteht in Partnerschaft mit der ENCW. Die Gemeinde Neuhausen hält 51 Prozent der Anteile und ist damit Mehrheitsgesellschafterin, die ENCW ist mit 49 Prozent beteiligt. Das Modell verbindet kommunale Steuerung mit energiewirtschaftlicher Expertise. Ziel ist es, die Energiewende in Neuhausen konkret vor Ort voranzubringen und die Kommune in die Lage zu versetzen, energiewirtschaftliche Themen langfristig aktiv mitzugestalten.

Vorgesehen ist, Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen vor Ort mit Energieangeboten zu versorgen und zugleich den Ausbau erneuerbarer Energien in der Gemeinde zu unterstützen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Entwicklung lokaler Projekte, insbesondere im Bereich Photovoltaik. Darüber hinaus soll die Energie Neuhausen perspektivisch verschiedene energienahe Leistungen anbieten. Zum geplanten Spektrum zählen unter anderem Strom, Gas, Photovoltaik und Elektromobilität. Auch für Gewerbe- und Industriekunden sollen bedarfsgerechte Lösungen entwickelt werden. Die Geschäftsführung der Energie Neuhausen übernehmen Frau Larissa Schlecht auf kommunaler Seite und Herr Michael Schimpf seitens der ENCW. Mit der notariellen Gründung am 2. April 2026 wird die kommunale Energiegesellschaft formell errichtet. Damit schaffen die Gemeinde Neuhausen und die ENCW die organisatorische Grundlage, um die Energieversorgung vor Ort zukunftsgerichtet und partnerschaftlich weiterzuentwickeln.

Von links nach rechts sind zu sehen:

Christian Flack, Leiter Beteiligungsmanagement ENCW, Michael Schimpf, Geschäftsführer Energie Neuhausen seitens der ENCW, Larissa Schlecht, Geschäftsführerin Energie Neuhausen auf kommunaler Seite, Dr. Sabine Wagner, Bürgermeisterin der Gemeinde Neuhausen, Horst Graef, Geschäftsführer der ENCW Gruppe.

Notariell gegründet: Energie Tiefenbronn GmbH startet

Gemeinde Tiefenbronn und ENCW schaffen gemeinsame Gesellschaft für eine zukunftsfähige Energieversorgung vor Ort

Am 20. März 2026 wurde die gemeinsame Energiegesellschaft der Gemeinde Tiefenbronn und der Energie Calw GmbH (ENCW) notariell gegründet. Mit der Beurkundung des Gesellschaftsvertrags ist ein zentraler Meilenstein erreicht: Tiefenbronn stellt seine Energieaktivitäten damit auf eine rechtlich eigenständige und handlungsfähige Basis. Mit klarer kommunaler Mehrheit und einem regionalen Umsetzungspartner. Die Gemeinde Tiefenbronn hält 51 Prozent der Anteile und bleibt damit Mehrheitsgesellschafterin, die ENCW ist mit 49 Prozent beteiligt. Das Stammkapital beträgt 25.000 Euro. Mit der Gründung wurden zudem die zentralen organisatorischen Weichen gestellt, darunter die Bestellung der Geschäftsführung sowie die Grundlagen für die künftige Gremienarbeit. Der nächste formale Schritt ist nun die Eintragung ins Handelsregister.

Ein wesentliches Ziel der Gesellschaft ist es, Energieprojekte voranzubringen, ohne den kommunalen Haushalt zusätzlich zu belasten. Durch die eigene Gesellschaft können Vorhaben strukturiert, finanziert und umgesetzt werden, ohne dass Investitionen über den Haushalt der Gemeinde Tiefenbronn erfolgen müssen. Gleichzeitig wird die Gemeinde unabhängiger von volatilen Strompreisen, da Beschaffung und, perspektivisch, eigene Erzeugung professionell gebündelt und planbarer gestaltet werden können.

In der ersten Phase konzentriert sich die Energie Tiefenbronn GmbH auf den Aufbau eines leistungsfähigen Energievertriebs unter eigener Marke sowie auf kundenorientierte Servicestrukturen. Perspektivisch sollen Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbe und Industrie in Tiefenbronn mit eigenen Strom- und Gasangeboten versorgt werden. Schrittweise kann das Portfolio, abhängig von den kommunalen Zielen, um weitere Leistungen ergänzt werden, etwa in den Bereichen Photovoltaik, Wärme und weitere lokale Energielösungen.

Ein wichtiger Baustein dabei ist auch ein Vertriebsbüro direkt vor Ort. Damit steht die Energie Tiefenbronn GmbH als persönlicher Ansprechpartner in der Gemeinde zur Verfügung. Bürgerinnen und Bürger können sich mit ihren Fragen rund um das Thema Energie künftig direkt an das Team vor Ort wenden und erhalten persönliche, verlässliche Unterstützung.

Auch wirtschaftlich stärkt die Gesellschaft die Gemeinde: Erzielte Gewinne können anteilig an Tiefenbronn ausgeschüttet werden. Dadurch entsteht ein direkter finanzieller Rückfluss, mit dem Projekte und Maßnahmen in der Gemeinde weiterentwickelt und mitfinanziert werden können.

Von links nach rechts sind zu sehen:

Christian Flack, Leiter Beteiligungsmanagement Energie Calw GmbH (ENCW), Frank Spottek, Bürgermeister der Gemeinde Tiefenbronn, Manuel Rausch, Geschäftsführer der Energie Tiefenbronn, Allegra Weinmann, Geschäftsführerin der Energie Tiefenbronn, Horst Graef, Geschäftsführer der ENCW-Gruppe, Viktoria Schneider, Leiterin Unternehmenskommunikation der ENCW-Gruppe.

Energie Herrenberg offiziell gegründet

Notarielle Beurkundung markiert nächsten Schritt der gemeinsamen Energiegesellschaft

Nachdem der Gemeinderat der Stadt Herrenberg am 16. Dezember 2025 die Gründung einer gemeinsamen Energiegesellschaft beschlossen hatte, ist nun der nächste Schritt erfolgt: Am 12. März 2026 wurde die Energie Herrenberg GmbH & Co. KG offiziell notariell gegründet.

Mit der neuen Gesellschaft schaffen die Stadtwerke Herrenberg und die Energie Calw GmbH (ENCW) eine zusätzliche Struktur, um energiewirtschaftliche Aufgaben künftig gemeinsam umzusetzen. Die Stadtwerke Herrenberg bringen dabei ihre regionale Verankerung, ihre Vertriebskompetenz und ihre Erfahrung in der sicheren Energieversorgung ein.

Die ENCW ergänzt diese Partnerschaft mit energiewirtschaftlicher Fachkompetenz und ihrer Erfahrung im regionalen und bundesweiten Energievertrieb. In den kommenden Monaten steht nun der Aufbau der neuen Gesellschaft im Mittelpunkt. Dazu zählen insbesondere die organisatorische Vorbereitung des Strom- und Gasvertriebs, die Ausgestaltung der internen Strukturen sowie die Einrichtung des geplanten Kundenzentrums in der Herrenberger Innenstadt.

Über die nächsten Schritte – insbesondere den geplanten Start des Energievertriebs – wird die Energie Herrenberg die Bürgerinnen und Bürger der Stadt rechtzeitig informieren.

Auf dem Bild von links nach rechts zu sehen:
Christian Flack, Leiter Beteiligungsmanagement Energie Calw GmbH (ENCW), Stefan Metzing, Erster Bürgermeister der Stadt Herrenberg, Cornelia Ress, Geschäftsführerin der Energie Herrenberg, Steffen König, Geschäftsführer der Energie Herrenberg, Horst Graef, Geschäftsführer der ENCW Gruppe, Nico Reith, Oberbürgermeister der Stadt Herrenberg, Viktoria Schneider, Leiterin Unternehmenskommunikation der ENCW-Gruppe.

Energie Birkenfeld gegründet: Gemeinde und ENCW stärken Strom- und Gasversorgung vor Ort

Energie Birkenfeld gegründet: Gemeinde und ENCW stärken Strom- und Gasversorgung vor Ort

Startschuss für lokalen Energievertrieb – Eigenversorgung über Photovoltaik wird schrittweise ausgebaut

Die Energie Birkenfeld GmbH & Co. KG wurde am Mittwoch, 18. Februar 2026, notariell gegründet. Mit der gemeinsamen Energiegesellschaft bündeln die Gemeinde Birkenfeld und die Energie Calw GmbH (ENCW) ihre Kräfte, um die Energieversorgung vor Ort strategisch weiterzuentwickeln und den Energievertrieb von Strom und Gas lokal zu etablieren.

Im Mittelpunkt der neuen Gesellschaft steht der Aufbau und Betrieb eines professionellen Strom- und Gasvertriebs für Bürgerinnen und Bürger, Gewerbe- und Industriekunden sowie die kommunalen Liegenschaften. Ziel ist ein verlässliches Angebot mit klaren Ansprechpartnern, transparenten Abläufen und einer stärkeren kommunalen Handlungsfähigkeit in Energiefragen.

Mit einem lokalen Vertriebsbüro schafft die Energie Birkenfeld zudem eine direkte Anlaufstelle vor Ort – damit Bürgerinnen und Bürger einen persönlichen Ansprechpartner haben, der sie beim Wechsel unterstützt, Fragen zu Tarifen und Abrechnung klärt und insgesamt eine verlässliche Beratung zu allen Themen der Energieversorgung bietet.

ENCW-Geschäftsführer Horst Graef erklärt: „Energieversorgung ist Vertrauenssache. Deshalb ist es wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger einen festen Ansprechpartner haben, der ihre Situation kennt und sie persönlich unterstützen kann.“

Mehrwert durch die Energiegesellschaft: zukunftsfähig, verlässlich, nachhaltig

Mit der Gründung stellt Birkenfeld seine Energiestrukturen zukunftsfähig auf: Entscheidungen können näher an den Bedarfen vor Ort getroffen, Maßnahmen schneller umgesetzt und energiewirtschaftliche Aufgaben dauerhaft wirksam organisiert werden. Gleichzeitig schafft die Energiegesellschaft einen Rahmen, um Nachhaltigkeit konkret voranzubringen; insbesondere dort, wo kommunale Verantwortung und langfristige Planung gefragt sind. Ein wichtiger Baustein ist dabei der schrittweise Ausbau der Eigenversorgung, vor allem über Photovoltaik auf geeigneten kommunalen Liegenschaften und Dachflächen. Über die Zeit können weitere technische Dienstleistungen durch die eigene Gesellschaft abgedeckt werden.

Bürgermeister Martin Steiner betont die Chancen für Birkenfeld: „Mit der Energie Birkenfeld nehmen wir unsere Energiezukunft selbst in die Hand. Wir schaffen damit nicht nur eine verlässliche Versorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger, sondern stärken zugleich unsere kommunale Handlungsfähigkeit und die regionale Wertschöpfung.“

Die Geschäftsführung der Energie Birkenfeld ist partnerschaftlich aufgestellt: Seitens Birkenfeld wird die Gesellschaft durch Andreas Seufer, Leitung Finanzverwaltung, Tiefbauamt und Eigenbetriebe, mitgeführt. Manfred Schwärzer, Bereichsleitung Vertrieb der ENCW, übernimmt die Geschäftsführung auf Seiten der ENCW.

Von links nach rechts sind zu sehen: Oberbürgermeister Florian Kling (Calw), Bürgermeister Martin Steiner (Birkenfeld), Herr Manfred Schwärzer (Bereichsleitung Vertrieb der ENCW GmbH und Geschäftsführung seitens ENCW GmbH), Herr Andreas Seufer (Leitung Finanzverwaltung, Tiefbauamt und Eigenbetriebe und Geschäftsführer seitens Kommune), Herr Christian Flack (Leiter Beteiligungsmanagement ENCW GmbH), Herr Horst Graef (Geschäftsführer der ENCW Gruppe).

Gute Nachrichten: Grundversorgung Strom wird ab 01.02.2026 günstiger

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die Grundversorgung Strom zum 01. Februar 2026 reduziert wird. Hintergrund dieser Anpassung sind die gesunkenen Netznutzungsentgelte, die wir selbstverständlich an Sie weitergeben.

Was bedeutet das für Sie? Die Arbeitspreise werden entsprechend angepasst und gesenkt. Die Grundpreise bleiben unverändert.

Das aktuelle Preisblatt der Energieversorgung finden Sie auf unserer Homepage unter: https://www.encw.de/tarif-encwkomfort-fuer-privatkunden/

Vielen Dank für Ihr Vertrauen. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Anpassung des Wasserpreises zum 1. Januar 2026

Gemäß der Einigung mit der Kartellbehörde passt die Energie Calw GmbH (ENCW) zum 1. Januar 2026 den jährlichen Grundpreis von 63,48 € (brutto) auf 64,84 € (brutto) an. Der Arbeitspreis steigt von 3,71 € (brutto/m³) auf 3,81 € (brutto/m³).

Die für 2026 gültigen Konditionen können dem nachstehenden Preisblatt entnommen werden.

Preisblatt Wasser – gültig ab 1. Januar 2026

Die Energie Calw GmbH stellt nach den jeweils geltenden „Allgemeinen Bedingungen für die Versorgung mit Wasser (AVB WasserV)“ sowie den Ergänzenden Bestimmungen Wasser aus ihrem Versorgungsnetz zu den nachfolgend genannten Preisen zur Verfügung.

Das Entgelt für die Wasserlieferung setzt sich zusammen aus:

a. einem Arbeitspreis für die gelieferte Wassermenge und
b. einem Grundpreis für jede Messeinrichtung.

Der Arbeitspreis für den durch Zähler gemessenen Wasserverbrauch beträgt 3,81 € (brutto) / 3,56 € (netto) pro m³.

Die monatlichen Grundpreise betragen für jeden eingebauten Zähler bei einer Größe von:

Zählergröße alt Qn 1,5 bis 2,5 / Zählergröße neu Q3 = 4
5,40 € brutto/5,05 € netto

Zählergröße alt Qn 3,5 bis 6 / Zählergröße neu Q3 = 10
7,59 € brutto/7,09 € netto

Zählergröße alt Qn 10 / Zählergröße neu Q3 = 16
10,83 € brutto/10,12 € netto

Zählergröße alt bis Qn 25 / Zählergröße neu Q3 = 40
27,06 € brutto/25,29 € netto

Standrohrzähler
32,49 € brutto/30,36 € netto

Die Abrechnung des Grundpreises erfolgt mit täglicher Abgrenzung und wird somit vom erstmaligen Einbau des Wasserzählers bis zum Ausbau des Wasserzählers berechnet. Die obenstehenden Bruttopreise sind Endpreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer von derzeit z. Z. 7%.

Hier finden Sie weitere Informationen zu unseren Angeboten in der Wasserversorgung.

Druckschwankungen in der Hochzone Holzbronn

Umbau der Steuerung am Mittwoch, den 22.10.2025

Am Mittwoch, den 22.10.2025, wird die Steuerung im Hochbehälter Holzbronn umgebaut. In diesem Zusammenhang muss die Druckerhöhungsanlage (DEA) kurzzeitig abgeschaltet und auf die Notversorgung umgestellt werden. Dies erfolgt zwischen 7:30 Uhr und 8:00 Uhr.

Während dieser Zeit kann es zu geringem Wasserdruck oder kurzzeitigem Ausfall der Trinkwasserversorgung kommen.

Betroffene Straßen:

  • Im Schelmenwasen
  • Gültlinger Straße
  • Müllergaßle
  • Im Pfad
  • Holzmastraße
  • Oberes Lauch (Hausnummern 3 bis 8)

Nach der Installation der neuen Schaltschränke – ein genauer Zeitpunkt steht noch nicht fest – wird die DEA ein weiteres Mal kurz abgeschaltet, um sie an die neue Schaltanlage anzuschließen.

Wir bitten um Ihr Verständnis und entschuldigen uns im Voraus für die entstehenden Unannehmlichkeiten.